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Fluoride- nützlich oder Gift?

 

Was genau sind Fluoride?

Fluoride sind Salze, die Fluorwasserstoff mit anderen Stoffen, z.B. Natrium (Natriumfluorid) oder Zinn (Zinnfluorid) eingehen.  Fluoride sind natürliche  Spurenelemente und kommen in Pflanzen, Tieren, Böden, im menschlichen Körper und im Wasser vor. Sie sind im Gegensatz zu Fluor, einem hochgiftigen Gas weitgehend ungefährlich.

 

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Für Kollegen

Informationen für Kollegen, sowie Überweisungsformulare. Zudem haben wir noch detaillierte Fallbeispiele mit entsprechendem Bildmaterial zusammengestellt.

 

Überweisungsformular

Zahnarztpraxis Thomas Ahrendt in Wemding – Überweisungsformular

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

schön, dass Sie sich auf der Homepage der Zahnarztpraxis Thomas Ahrendt in Wemding umsehen. Auf der folgenden Seite haben wir für Sie einige Informationen zu meinem Spezialgebiet, der Endodontie, zusammengestellt.

Im Laufe der letzten sechs Jahre hat sich in unserer Zahnarztpraxis in Wemding bei Augsburg die endodontische Behandlung als Behandlungsschwerpunkt etabliert. In zahlreichen, regelmäßigen Fortbildungen, praktischen Arbeitskursen und Hospitationen bei international namhaften Referenten habe ich mir ein sehr umfangreiches Wissen auf diesem Gebiet angeeignet. Mit dem Abschluss des Curriculums Endodontie der DG Endo habe ich den Status eines Active Member erworben. Im Jahr 2010 habe ich den Titel Spezialist für Endodontie des VDZE erworben. Daher möchte ich Ihnen die endodontische Behandlung für Ihre Patienten als Überweisungsauftrag anbieten.

Das Wichtigste dabei zum Anfang:

Ich verstehe mich als Ihr Partner, der in keiner Konkurrenz zu Ihnen steht. Überwiesene Patienten bleiben Ihre Patienten und werden nur im Rahmen des Überweisungsauftrages in meiner Zahnarztpraxis in Wemding behandelt!

Weshalb eine Überweisung?

Endodontie hat sich heute dank modernster Techniken zu einem innovativen und faszinierenden Behandlungszweig mit gesicherter Prognose entwickelt. Stark gekrümmte Kanäle, schwierige anatomische Situationen, Verkalkungen, Ramifikationen oder Perforationen sind mit den herkömmlichen Techniken der Endodontie nicht erfolgreich zu behandeln. Wissenschaftliche Studien über Wurzelkanalbehandlungen in Deutschland weisen eine Erfolgsrate von nur 40 Prozent der Fälle (Primärbehandlung) aus (Hülsmann et. al 1998 / 2006). Mit modernsten Techniken und der notwendigen Erfahrung können die Erfolgsquoten bei einer Primärbehandlung auf über 90 Prozent (Imur et. al 2007), bei einer Revisionsbehandlung in den meisten Fällen auf 75 bis 85 Prozent gesteigert werden (Friedmann et. al 2004).

Durch diesen Einsatz neuester Technologien können häufig Zähne erhalten werden, die für Zahnarzt und Patienten von großer Bedeutung sind. Sei es als Pfeilerzahn für eine prothetische Versorgung, um vorhandenen Zahnersatz zu erhalten oder um eine Implantation zu vermeiden. In diesem Zusammenhang nehmen Revisionsbehandlungen insuffizienter Wurzelfüllungen, Perforationsdeckungen und die Entfernung frakturierter Wurzelkanalinstrumente einen breiten Raum im Behandlungsspektrum unserer Zahnarztpraxis in Wemding bei Augsburg ein.

Deshalb erfolgt die endodontische Behandlung immer mit dem Dentalmikroskop und unter Kofferdam. Bestandteile einer Behandlung in der Zahnarztpraxis Thomas Ahrendt in Wemding sind:

  • Die Darstellung aller Kanäle und Reinigung mit Ultraschall und speziellen, erwärmten Spüllösungen
  • Die elektronische Kanallängenmessung
  • Individuelles apikales Gauging
  • Die Aufbereitung mit rotierenden Nickel-Titan-Instrumenten und Handinstrumenten
  • Die abschließende vertikale dreidimensionale Füllung des Wurzelkanalsystems mit erwärmter Guttapercha

Mit unserem Fachwissen möchte ich Sie auf diesem zahnärztlichen Teilgebiet partnerschaftlich unterstützen und Ihre Patienten auf Grundlage höchster internationaler Standards und auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse behandeln. Nach Abschuss der Behandlung in meiner Zahnarztpraxis in Wemding erhalten Sie einen Arztbrief mit allen relevanten Angaben.

Zum Überweisungsformular als PDF (ca. 130 KB)...

Zur Überweisung per E-Mail...

Fallbeispiele

Fragmententfernung eines NiTi- Instrumentes im mb- Kanal an 37

Der Patient wurde zur Fragmententfernung in die Praxis überwiesen. Das Fragment war im mb- Kanal durch einen Torsionsbruch frakturiert. Die Schwierigkeit lag bei der Entfernung im NiTi Material, was sich je nach Grad der Freilegung mit Ultraschall weiter in Richtung Kanalwand aufrichtet. Die Kanaleingänge wurden nach warmer vertikaler Kompaktion adhasiv mit Flowcomposite verschlossen.

Entfernung Glasfaserstift und Revision an Unterkiefermolar 46

Der Patient stellte sich in der Praxis mit akuten Beschwerden aufgrund einer apikalen Paroidontitis vor. Nach der Entfernung des Glasfaserstiftes und chemomechanischer Aufbereitung konnte der Zahn warm vertikal abgefüllt werden.

Wurzelbehandlung von Zahn 46 mit externen und internen Wurzelresorptionen

Die Patientin wurde mit akuten Beschwerden und einer sehr großen apikalen Läsion überwiesen. Es hatten sich bereits externe und interne Resorptionen der Wurzeln manifestiert. Trotzdem zeigt sich nach 8 monatiger Regenerationszeit eine fast wieder vollständige apikale Knochenstruktur.

Oberkiefermolar 16

Nach verschiedenen Studien haben Oberkiefermolaren in bis zu 60 Prozent der Fälle vier Kanäle. Hier wurde ein 16 mit einer relativ stark gekrümmten mesialen Wurzel, die mb 1 und mb 2 enthält, behandelt. Die Kanäle konfluieren im unteren Wurzeldrittel.

Unterkiefermolar 36

Der Zahn 36 hat vier voneinander getrennte Kanalsysteme, die erst in der mesialexentrischen Röntgenaufnahme deutlich zu erkennen sind. Die apikalen Sealerpuffs sind Folge der warmen vertikalen Kompaktion mittels Schildertechnik. Nach 18 Monaten zeigt sich eine deutliche knöcherne Regeneration mit einer Wiederausbildung des Parodontalspaltes.

Oberkieferfrontzahn 11 nach Frontzahntrauma und nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum

Patient kam nach Frontzahntrauma und Versorgung alio loco mit Fistelgang an Zahn 11 in unsere Praxis. Die Zahnfragmente mussten nochmals adhäsiv befestigt werden. Die Pulpa an 11 war nicht eröffnet, jedoch war der Zahn schon avital. Über einen Zeitraum von acht Monaten wurde eine Apexifikation mit Kalziumhydroxid durchgeführt, was zur Bildung einer füllbaren, apikalen Barriere führte. Dabei kam es zu einer deutlichen Verkürzung der Arbeitslänge. Der Kanal wurde abschließend mit einem MTA Plug gefüllt und adhäsiv aufgebaut. Inzwischen steht der Zahn zwei Jahre klinisch und röntgenologisch beschwerdefrei in situ.

Revision an Zahn 37 nach akuter apikaler Parodontitis

Der Patient suchte die Praxis mit akuten Beschwerden an Zahn 37 auf. Bei der prognostischen Aufnahme zeigt sich im mesialen Kanalsystem die Präparation einer Stufe im mittleren Kanalbereich. Nach vollständiger Erschließung des Kanalsystems sind die vorhandenen Beschwerden zügig abgeklungen.

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